Transportbänder

Flach- und Muldenfördergurte

Unter den Stetigförderern haben die Gurtförderer von jeher einen besonderen Platz eingenommen, und wegen ihrer technischen und wirtschaftlichen Vorteile gewinnen sie immer noch an Bedeutung. Ob Schütt- oder Stückgut, praktisch für jeden Einzelfall gibt es heute optimal geeignete Gurtförderer, um nicht nur große und kleine Entfernungen, sondern auch Steigungen und Gefälle zu überbrücken. Das stete Vordringen des Gurtförderers in allen Sparten der Güterbewegung beweist seine Gebrauchstüchtigkeit, die maßgeblich durch die Weiterentwicklung der Fördergurte, ihres Gewebe- und Tragdeckenaufbaus bestimmt wird. Fördergurte bewähren sich seit Jahrzehnten in ungezählten industriellen und gewerblichen Betrieben. Ob im Bergbau, in Hüttenwerken, Kokereien, der chemischen oder Kunststoffindustrie, beim Be- und Entladen von Schiffen, Waggons und LKWs oder bei den vielfältigen Einsätzen in der Bauindustrie. An Robustheit und Servicefreundlichkeit wird der Gurtförderer von keinem Fördermittel übertroffen. Reiche Erfahrung aus der Produktion und aus der Einsatzpraxis haben zu den heutigen Hochleistungsgurten geführt. Durch sorgfältige Werkstoffauswahl und zweckentsprechende Konfektion erreichen sie anerkannt lange Lebensdauer und wirtschaftlichen Effekt.

Fördergurte mit Schlitzschutz sind mit herkömmlichen Zugträgern aus EP-Gewebeeinlagen ausgestattet. Die hochabriebfeste Deckplatte ist tragseitig mit einer speziellen Stahlseilarmierung versehen, die das Eindringen von Fremdkörpern und scharfkantigem Fördergurt in den Gurtkörper deutlich erschwert. Diese Gurtkonstruktion hat sich hervorragend bewährt, im:

  • Bauschuttrecycling
  • Brecheranlagen
  • Holzverarbeitung
  • Recyclinganlagen
  • Schrottverwertung
  • Schotterindustrie

Der Gurtaufbau läßt trotz der Stahlarmierung noch Muldungen bis 35° zu.

Einen großen Stellenwert haben in den letzten Jahren die Gummi- Gleitgurte eingenommen. Diese Gurtkörper zeichnen sich besonders durch die starken Zwischengummierungen zwischen den Polyester-/Polyamideinlagen aus. Diese Zwischengummierungen bewirken eine ausreichende Querstabilität, die ein Aufbiegen der Gurtkanten weitgehend verhindern. Die Tragseiten dieser Gurte bestehen aus hochverschleißfesten Gummimischungen, die sich je nach den gegebenen Einsatzbedingungen mit den unterschiedlichsten Mitnehmerprofilen ausstatten lassen. Die Unterseiten bilden rohe, imprägnierte Gewebelagen mit hervorragender Gleiteigenschaft – auf Blech, Holz oder Kunststoff

Reibwerte (Mittelwerte) 0,2 – 0,25

Gummi-Gleitgurte sind heute überwiegend im Recyclingbereich verbreitet. 

Um u.a. bei Wellkantengurten ein Optimum an Lebensdauer, sowie die Vielseitigkeit der Anlagenführung zu erreichen, wird jeder Wellkantengurt mit speziellen, querstabilen Einlagen ausgerüstet. Diese querstabilen Gurtkörper verhindern ein Durchbiegen des Gurtes zwischen den Ablenkrollen sowie den Rücklaufrollen. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer der Wellkanten und ein Anstoßen der Mitnehmerprofile an die Untergurttragrollen wird vermieden. Selbstverständlich sind Trag- und Laufseite dieser Gurte mit einer hoch abriebfesten Gummimischung ausgestattet.

Zum Service unseres Hauses gehört nicht nur die Lieferung dieser Gurte, sondern bereits in der Planungsphase stehen Ihnen unsere Anwendungsberater bei auftretenden Fragen zur Verfügung.

Knapheide -
Knapheide -

Fördergurte mit Stahleinlage

Mit Stahlseilgurten können extrem hohe Reißfestigkeiten erreicht werden, wobei diese Gurte weitgehend wartungsfrei sind. Aufgrund der Stahlseileinlagen haben diese Gurtkörper eine sehr geringe Dehnung, so daß auch Anlagenkonstruktionen mit großen Achsabständen problemlos geplant werden können. Stahlseilfördergurte benötigen – speziell im hohen Festigkeitsbereich – kleinere Trommeldurchmesser als entsprechende Fördergurte mit Textileinlagen. Hervorragende Laufeigenschaften, die auch unter dem Einfluß von Wärme, Kälte oder Feuchtigkeit nicht beeinträchtigt werden und dabei selbst härtesten Beanspruchungen gerecht werden, ermöglichen eine hohe Lebenserwartung.

Auch bei extrem dicken Deckplatten wird dennoch eine gute Muldenfähigkeit erreicht. Die Gurtkörper zeichnen sich besonders durch einen extrem hohen Durchschlagswiderstand aus.

Die heutige Verbindungstechnik ermöglicht Verbindungsfestigkeiten bis zu 100 % der Gurtfestigkeit. Einwandfrei hergestellte Verbindungen halten ebenso lange wie der Gurt selbst. Beschädigte Stahlseilgurte lassen sich problemlos entweder mittels Heiß- oder Kaltvulkanisation reparieren.

Stahlseilgurte werden in aller Regel auftragsbezogen hergestellt. Die Mindestbestellmengen sind jedoch leider relativ hoch, deshalb halten wir aufgrund der großen Nachfrage, speziell auch für kürzere Achsabstände, eine gewisse Standardpalette lagermäßlig bereit.

Diese Gurte basieren auf der gleichen Technologie wie normale Flach- oder Muldenfördergurte. Der Einlagenwerkstoff, sowie die Deckplattenqualitäten sind ebenfalls identisch.

Einsatzmöglichkeiten sind sowohl im Schüttgutbereich als auch bei der Stückgutförderung zu finden.

Die Grenzsteigungswinkel liegen je nach Art des Fördergurtes und der Konzeption der Förderanlage bei Schüttgütern bei etwa 25° Steigung und bei Stückgütern bei etwa 30° Steigung.

Die Profiltiefe beträgt etwa 1,5 mm.

Diese Gurte basieren auf der gleichen Technologie wie normale Flach- oder Muldenfördergurte. Der Einlagenwerkstoff, sowie die Deckplattenqualitäten sind ebenfalls identisch.

Einsatzmöglichkeiten sind sowohl im Schüttgutbereich als auch bei der Stückgutförderung zu finden.

Die Grenzsteigungswinkel liegen je nach Art des Fördergurtes und der Konzeption der Förderanlage bei Schüttgütern bei etwa 25° Steigung und bei Stückgütern bei etwa 30° Steigung.

Die Profiltiefe beträgt etwa 1,5 mm.

Chevron-Fördergurte

Querstollen

Querstollen der TypenT, C und TC werden aus verschleißfester, schwarzer Gummimischung als Formstollen oder im Extrudierverfahren hergestellt. Die verarbeiteten Gummimischungen sichern Ihnen ein Optimum an Stabilität zu und sind unserem Wellkantenprogramm angepaßt. Die Stollen zeichnen sich durch hohe Festigkeit in der Tragfähigkeit und durch hohes Dehnungsverhalten für kleine Trommeldurchmesser aus. Selbstverständlich lassen sich mit diesen Stollen Verschraubungen zur Wellkante durchführen.

Speziell in den schweren Ausführungen sind unsere Gummi-Formstollen auch mit Gewebeverstärkungen lieferbar.

 

Knapheide -
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Wellkanten

Die Wellkanten werden in schwarzer, verschleißfester Gummiqualität hergestellt. Je nach Bedarf besteht die Möglichkeit zwischen verschiedenen Qualitäten zu wählen:

  • normal
  • öl- und fettbeständig
  • hitzebeständig
  • schwer entflammbar

Wir führen diese Wellkanten in drei Kategorien:

M = leichte Ausführung
MW = mittelschwere Ausführung (ohne Gewebeeinlage)
MWS = schwere Ausführung (mit Gewebeeinlage)

Die Wellkanten zeichnen sich weiterhin durch eine extrem hohe Stabilität in der Querrichtung aus, kombiniert mit einer außerordentlich guten Flexilibität in der Längsrichtung.

Wir liefern diese Wellkanten in losen Längen bis 100 m oder je nach Bestellung auf querstabile Gurtkörper Flach- und Muldenfördergurte montiert.

Elevator-Fördergurte

Mit Elevatoren, oder auch Becherwerken genannt, können feinkörnige Schüttgüter bis zu einem Steigungswinkel von 90° gefördert werden. Wenngleich in den letzten Jahren die Wellkantenförderer verstärkt zum Einsatz kommen, kommt den Becherwerken immer noch ein hoher Stellenwert zu. Als Zugträger werden im Allgemeinen Fördergurte mit Textileinlagen aber auch mit Stahlseileinlagen verwendet, auf die die Becher aufgeschraubt werden.

So ist es ohne weiteres möglich, Achsabstände = Hubhöhen von über 100 m zu erreichen. Selbstverständlich sind wir auch hier gerne bereit, eine auf Sie zugeschnittene Lösung zu errechnen.

Knapheide -
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Verschleißschutz und Trommelbelag

Die zeitgemäße Materialfluß- und Aufbereitungstechnik verlangt den Einsatz von Verschleißbelägen zum Schutz aller Flächen, die hoher Abrasion unterworfen sind. So wie zuvor beschrieben gilt es ebenso, den oft strengen Lärmschutzverordnungen gerecht zu werden.

Verschleißschutzmaterialien werden daher bevorzugt eingesetzt für Auskleidungen von Bunkern, Prallwänden, Rinnen, Rutschen, Förderbehältern, Muldenkippern, Rohren, Trichtern, Brechern, Mühlen etc., sowie als Reibeläge in der Antriebstechnik.

Der Anwendungsbereich erstreckt sich von scharfkantigem Gestein über Erze und Schotter, Zement und Getreide bis hin zu feinsten Stäuben oder Flüssigkeiten.

Wir legen daher großen Wert auf hochwertige, besonders abriebfeste und kerbzähe Gummimischungen, die ein Optimum an Qualität und Lebensdauer in sich vereinen, jeweils auf den besonderen Einsatzfall abgestimmt.
Denn das bedeutet weniger Betriebsunterbrechungen und damit günstigere Produktionskosten!

Die Entscheidung, welche Gummiqualität für den gewünschten Einsatzfall zu wählen ist, orientiert sich am vorgegebenen physikalischen bzw. chemischen Anforderungsprofil.

Bei Ihrer Auswahl stehen wir Ihnen gern mit fachkundigem Rat zur Verfügung.

Zubehör

Gurtförderer müssen während des Betriebs ständig gereinigt werden. Je nach Art und Beschaffenheit des Fördergurtes bleiben Reste auf der Tragseite des Fördergurtes haften, verschmutzen die unteren Tragrollen und führen zu Verkrustungen auf Rollen und Trommeln.
Die Folgen sind kostenaufwendige Schäden oder Arbeiten wie:

  • Verluste an Fördergut
  • Reinigungsarbeiten an der Anlage
  • Gurtbeschädigungen
  • Rollenbeschädigungen
  • Schieflauf des Gurtes

 

Die Beschaffenheit des Abstreiferwerkstoffes muß auf die Gurtoberfläche sowie auf das zu fördernde Material abgestimmt werden. An dieser Stelle können wir nicht auf alle Möglichkeiten näher eingehen. Wir beraten Sie jedoch gern, jeweils konkret für auftretende Abstreiferprobleme.

Immer häufiger werden seitens der Gewerbeaufsichten staubdichte Förderanlagen gefordert. Eine nicht immer leicht zu erfüllende Aufgabe.

Von den klassischen Seitenleisten aus den unterschiedlichsten Materialien bis hin zu aufwendigen technischen Lösungen bzw. Abdichtsystemen reicht heute die Palette der Möglichkeiten.

Wir helfen Ihnen, das für Ihre Aufgabenstellung richtige System zu finden. Bitte sprechen Sie mit uns.

Dämpfungselemente halten aufgrund ihrer Wirtschaftlichkeit immer größeren Einzug in der Fördertechnik. Sie bieten einen optimalen Schutz gegen sonst häufige Schäden an den Förderanlagen oder Fördergurten speziell an den Aufgabestellen. Die zunächst höheren Kosten stehen in keinem Verhältnis zu den Kosten, die aufgrund der zuvor beschriebenen Schäden entstehen.

Da die Fallhöhen und Auftreffwinkel sowie die Art und Größe des Fördergutes stets unterschiedliche Kräfte auf die Komponenten einer Förderanlage ausüben, haben wir unterschiedliche Ausführunge dieser Dämpfungselemente in unser Programm aufgenommen.
Sie bestehen aus drei Komponeten die mittels Vulkanisation miteinander verbunden sind.
Die Oberfläche bildet ein gehärtetes Polyäthylen, das den Gurtkörper bessere Gleiteigenschaften verleiht.

Die hochwertige Gummimischung dient der Energieabsorption, und das, ins Gummi eingebettete Aluminiumprofil ermöglicht eine einfache und doch sichere Befestigung.

Über die Anordnung und Verarbeitung der Dämpfungselemente erhalten Sie auf Wunsch von uns jede Unterstützung.

Es gibt für die Endlosverbindung von Fördergurten grundsätzlich folgende Methoden:

  • Kaltvulkanisation
  • Heißvulkanisation
  • Mechanische Verbindung

Die Haltbarkeit der verschiedenen Verbindungsmethoden ist wesentlich von den Umfeldbedingungen, den verwendeten Materialien und dem Fachpersonal abhängt. Auf jeden Fall sollte die Anweisung des Herstellers beachtet werden, insbesondere die speziellen Hinweise für bestimmte Gurttypen und Qualitäten.

Für die Heißvulkanisation sind Vulkanisierpressen erforderlich, da die Vulkanisation unter einem bestimmten Druck und je nach der Deckenqualität mit einer bestimmten Temperatur in einer bestimmten Zeit erfolgt. Im Allgemeinen liegt die Vulkanisationstemperatur zwischen 140° C und 155° C. Die von der Gurtdicke abhängigen Vulkanisationszeiten liegen etwa zwischen 20 und 45 Minuten. Mit der Heißvulkanisation werden für nahezu alle Gurtarten die besten Ergebnisse bezüglich der Festigkeit nach langer Beanspruchung erreicht. Bei Gewebegurten gibt es je nach der Karkassenkonstruktion die Stufenverbindung (1- oder mehrstufig) und die Fingerverbindung.

Je nach Verwendungszweck unterscheidet man die gerade Verbindung (90° quer zum Gurt), die Schrägverbindung, die Spitzverbindung und die Zick-Zackverbindung (z.B. bei kurzen Achsabständen oder Wiegebändern).

Für Stahlseilgurte wird je nach der Gurtfestigkeit und dem Seildurchmesser die 1- bis 3-stufige Verbindung angewendet. Dabei werden die Seile nach einem bestimmten Schema zusammengelegt.

 

Bei der Kaltvulkanisation findet der Vulkanisationsprozess unter Umgebungstemperatur statt. Hier wird innerhalb von ca. 24 Stunden die optimale Festigkeit erreicht.
Die Qualität dieser Verbindung hängt jedoch sehr stark von den äußeren Bedingungen wie Luftfeuchtigkeit, Verschmutzungen etc. ab. Der Aufwand an Werkzeug und Zeit ist sehr gering.
Die Vorbereitung der Endlosverbindung gleicht der der Heißvulkanisation.

Egal für welche Verbindungsart Sie sich entscheiden, wir liefern Ihnen auf Wunsch das entsprechende Verbindungsmaterial sowie das entsprechende Werkzeug und die nötigen Hilfsmittel.

Die schnellste und kostengünstigste Verbindung ist die mechanische Verbindung. Die Festigkeit ist jedoch wesentlich geringer als die einer vulkanisierten Verbindung. Die mechnische Verbindung findet daher ihre Anwendung hauptsächlich bei schnellen Notverbindungen oder Reperaturen bei Gurtschäden.

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